„Die aktuelle Empörung von Verkehrsdezernent Franz und der erhobene Zeigefinger gegenüber Transdev reichen nicht aus. Die Probleme bei der S-Bahn Hannover kommen nicht überraschend, sondern sind das Ergebnis jahrelanger Fehlentscheidungen und mangelnder Konsequenz seitens der Regionsverwaltung. Wer jetzt öffentlich Empörung äußert, muss sich fragen lassen, warum er nicht längst gehandelt hat.“
Die Gruppe CDU/FDP fordert erneut eine Waffenverbotszone für die gesamte ÜSTRA als präventive Maßnahme, um die Gefährdungslage zu reduzieren und das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste sowie des Fahrpersonals zu stärken.
Die jahrelange Verzögerung der P+R-Erweiterung am Bahnhof Ahlten steht exemplarisch für eine Verkehrspolitik, die ambitionierte Ziele formuliert, deren Umsetzung jedoch im Verwaltungsverfahren steckenbleibt. Wer den Umstieg auf den ÖPNV ernsthaft will, muss auch für funktionierende Park-and-Ride-Strukturen sorgen. Die Regionsverwaltung schuldet den Bürgerinnen und Bürgern endlich Klarheit, Verbindlichkeit und ein Ende des dauerhaften Vertröstens.
Der Berichterstattung in der Presse ist zu entnehmen, dass das On-Demand-Angebot sprinti in der Region Hannover stark nachgefragt ist und die Flotte aufgrund von Engpässen weiter aufgestockt werden soll. Nach Angaben der Region Hannover hat sich das On-Demand-Angebot sprinti in den vergangenen Monaten dynamisch weiterentwickelt.
Für Blinde und Sehbehinderte kann das Einsteigen in eine Stadtbahn oder U-Bahn gefährlich werden. Hierfür gibt es nun Abhilfe. Die Regionsversammlung hat mit großer Mehrheit einen Beschluss im Interesse aller Mitfahrer getroffen.
Deutliche Kritik an der jährlichen Preiserhöhung im GVH-Tarifgebiet übt der verkehrspolitische Sprecher der Gruppe CDU/FDP in der Regionsversammlung Helmut Lübeck. Im kommenden Jahr werde kräftig an der Preisschraube gedreht.
Die Stadtbahnlinie 1, die zwischen Langenhagen, Hannover, Laatzen und Sarstedt verkehrt, wird von vielen Berufspendlern für den täglichen Arbeitsweg genutzt. Seit einigen Jahren besteht die Gefahr, dass der Streckenabschnitt im Landkreis Hildesheim stillgelegt wird, da zwischen der Region Hannover und dem Landkreis Hildesheim ungeklärte Finanzierungsfragen bestehen. Die Region Hannover will die Stadtbahn nach Sarstedt nicht länger allein finanzieren. Wenn keine Lösung gefunden wird, kann...
Nach Einarbeitung aller beschlossenen Änderungen
wurde im April ein interfraktioneller Änderungsantrag der vier Parteien präsentiert. Mit
dem heutigen Beschluss in der Regionsversammlung liegt jetzt die endgültige Fas-
sung des strategischen Planwerks vor.
Die Pünktlichkeitswerte und Ausfallzahlen von Transdev sprechen eine deutliche Sprache. Transdev muss noch mehr Engagement an den Tag legen, um die vertraglich vereinbarten Leistungen zu erbringen.