„Wir sehen hier die Quittung für jahrelanges Zögern: marode Gebäude, steigende Kosten und verfehlte Klimaziele“, bewertet der Fraktionsvorsitzende die Datenlage. „Das ist weder ökologisch noch wirtschaftlich verantwortbar.“
„Immer wieder wird die Schule Opfer von Vandalismus, der zu Lasten des Schulbudgets geht. Auch wenn die Versicherung einspringt, fehlt das Geld aus der Selbstbeteiligung dann bei der Instandhaltung oder für kleinere Anschaffungen“, erklärt der schulpolitische Sprecher der CDU-Regionsfraktion, Bernward Schlossarek. Im letzten Jahr gab es sogar einen Einbruch. „Wir brauchen hier eine deutliche bessere Sicherung des Schulgeländes“, so Schlossarek weiter.
Das sind keine bloßen „baulichen Mängel“ mehr, sondern potenzielle Gesundheitsgefahren, insbesondere für Kinder. Das Gesundheitsamt der Region Hannover hat als zuständige Fachbehörde die Aufgabe, gesundheitliche Gefahren für die Bevölkerung abzuwehren und Gefahrenlagen zu bewerten, auch in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen. Diese Zuständigkeit besteht unabhängig davon, wer Eigentümer oder Träger der betreffenden Gebäude ist.
Trotz einer Schadensmeldung durch die Schulleitung bereits im Sommer 2024 kam es erneut zu Wassereinbrüchen und massiver Durchfeuchtung von Decke und Böden, was letztlich zur Sperrung der gesamten Turnhalle führte. Lehrkräfte und Hausmeister mussten zeitweise mit Eimern und Wischern gegen das eindringende Wasser vorgehen – ein unhaltbarer Zustand an einer Schule, deren Träger die Region ist. Die Folgen betreffen nicht nur den schulischen Sportunterricht, sondern auch den Vereinssport.
Eine automatisierte Lautsprecherdurchsage forderte Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte mehrfach auf, die Klassenräume abzuschließen und zu verbarrikadieren. Schwer bewaffnete Polizeikräfte rückten daraufhin mit einem Großaufgebot an. Erst nach rund zwei Stunden stellte sich heraus, dass ein technischer Defekt der Warnanlage den Alarm ausgelöst hatte. Der Vorfall führte zu erheblichen psychischen Belastungen bei den Kindern, Eltern und Lehrkräften.
Die CDU-Regionsfraktion zeigt sich angesichts der aktuellen Antworten der Regionsverwaltung zum Umsetzungsstand des Ganztagsförderungsgesetzes (GaFöG) an der Förderschule „Zum Großen Freien“ in Ilten erschüttert. Trotz eines seit 2018 bestehenden politischen Auftrags der Regionsversammlung und klarer bundesgesetzlicher Vorgaben ab 1. August 2026 hat die Regionsverwaltung kaum Fortschritte erzielt – weder beim Ganztagsschulkonzept noch bei den räumlichen Voraussetzungen oder beim...
„Während andere Kommunen längst in die Umsetzung gestartet sind, befindet sich die Region Hannover weiterhin im Planungsmodus. Das ist ein Armutszeugnis für die Verwaltungsführung.“
Die nun vorliegende Antwort der Regionsverwaltung zeigt, dass für die Gutzmannschule bis heute kein genehmigtes Ganztagskonzept vorliegt.
„Seit Jahren warnen Schulleitungen, Eltern und Verbände vor der Überlastung des regionseigenen Schulsystems – doch die rot-grün geführte Regionsverwaltung hat weggesehen, ausgesessen und nichts getan. Die jetzt entstandene Situation ist keine Überraschung, sondern das Resultat systematischer Untätigkeit“
„Von der Decke tropft es, Rohre sind undicht, Heizungen fallen aus – und die Verwaltung schiebt EU-Ausschreibungen und Planungsprozesse vor, statt endlich zu handeln. Es ist ein Armutszeugnis, wie wenig hier für die betroffenen Kinder und Lehrkräfte erreicht wurde“
„Es kann nicht sein, dass so einfache Baumaßnahmen, wie die Erstellung einer Turnhalle für den Schulsport, mehr als ein Jahrzehnt bis zur Fertigstellung brauchen. Damit spielt die Region in Punkto Bauverzögerung in einer Liga mit den großen Bauprojekten der Republik“