Die jahrelange Verzögerung der P+R-Erweiterung am Bahnhof Ahlten steht exemplarisch für eine Verkehrspolitik, die ambitionierte Ziele formuliert, deren Umsetzung jedoch im Verwaltungsverfahren steckenbleibt. Wer den Umstieg auf den ÖPNV ernsthaft will, muss auch für funktionierende Park-and-Ride-Strukturen sorgen. Die Regionsverwaltung schuldet den Bürgerinnen und Bürgern endlich Klarheit, Verbindlichkeit und ein Ende des dauerhaften Vertröstens.
„Trotz der zweifellos großen Anstrengungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Winterdienst muss unter besonderen Witterungsbedingungen gewährleistet sein, dass zumindest die allerwichtigsten außerörtlichen Radwege befahrbar bleiben. Radfahren ist längst keine reine Schönwetter-Angelegenheit mehr. Wo die Radinfrastruktur stimmt, wird sie ganzjährig genutzt. Deshalb ist es entscheidend, dass Straßen und Radwege zeitgleich geräumt werden."
„Wenn wir mehr Menschen für Bus und Bahn gewinnen wollen, ist ein spürbar höheres Sicherheitsgefühl im gesamten Nahverkehr unerlässlich. Die Einrichtung einer Waffenverbotszone ist dafür ein wichtiger Baustein und setzt eine klare Botschaft: Waffen haben im öffentlichen Nahverkehr nichts verloren! Unsere Fahrgäste sollen sich jederzeit und überall sicher fühlen. Bedauerlich ist, dass die rot-grüne Koalition unseren Antrag bereits in den Ausschüssen abgelehnt hat."
Die Verkehrspolitik in der Region und in der Landeshauptstadt braucht weniger Ideologie und mehr Vernunft! Hoffen wir mal, dass die politisch Verantwortlichen bei Rot-Grün die Menschen nicht länger hinter die Fichte führen und sie nicht weiter erziehen wollen.
Die Stadtbahnlinie 1, die zwischen Langenhagen, Hannover, Laatzen und Sarstedt verkehrt, wird von vielen Berufspendlern für den täglichen Arbeitsweg genutzt. Seit einigen Jahren besteht die Gefahr, dass der Streckenabschnitt im Landkreis Hildesheim stillgelegt wird, da zwischen der Region Hannover und dem Landkreis Hildesheim ungeklärte Finanzierungsfragen bestehen. Die Region Hannover will die Stadtbahn nach Sarstedt nicht länger allein finanzieren. Wenn keine Lösung gefunden wird, kann...
Die Pünktlichkeitswerte und Ausfallzahlen von Transdev sprechen eine deutliche Sprache. Transdev muss noch mehr Engagement an den Tag legen, um die vertraglich vereinbarten Leistungen zu erbringen.
Für das zukünftige Stadtbahnnetz sind Streckenverlängerungen sowie Taktverdichtungen und damit eine massive Aufstockung des Üstra-Fahrzeugpools um mindestens 100 zusätzliche Stadtbahnen vorgesehen.
Was die Neuanschaffung von Stadtbahnen angeht, geht die Region Hannover zumindest in diesem Jahr leer aus.
Das Zeitfenster für Transdev schließt sich! Das Unternehmen muss spätestens bis Ende des Jahres die zahlreichen Unzulänglichkeiten abstellen, andernfalls muss die Region Hannover den Betreibervertrag mit Transdev ganz oder in Teilbereichen des S-Bahn-Netzes kündigen!“, fordert Oliver Brandt, Mitglied des Verkehrsausschusses und Burgdorfer Regionsabgeordneter.
„Wir erleben seit Jahren einen Radboom, egal ob E-Bike oder Rennrad. Trotzdem befindet sich noch kein einziger Radschnellweg in der Region Hannover im Bau! So wird der Wechsel aufs Rad nicht attraktiv. Hier müssen wir dringend schneller werden, um die Mobilitätswende voranzutreiben“, so Bernward Schlossarek.