„Die Region redet sich die Lage schön, wenn sie von einer ‚ausreichenden Versorgung‘ spricht“, so Schlossarek weiter. „Ausreichend heißt hier offenbar: Es funktioniert gerade noch – aber nur, weil andere Regionen mithelfen und die Einsatzkräfte am Limit arbeiten.“
Der Berichterstattung der Nordhannoverschen Zeitung vom 03.12.2025 war unter der Überschrift „KRH Großburgwedel-Geriatrie aus Lehrte zieht in Modulbau um“ zu entnehmen, dass zur Verlagerung der Krankenhausabteilungen aus Lehrte weitere provisorischen Bauten notwendig geworden sind. In diesem Kontext wurde für die Unterbringung der Geriatrie aus Lehrte ein modular errichteter Erweiterungsbau am Krankenhausstandort Großburgwedel geschaffen.
Der Berichterstattung in der Presse ist zu entnehmen, dass das On-Demand-Angebot sprinti in der Region Hannover stark nachgefragt ist und die Flotte aufgrund von Engpässen weiter aufgestockt werden soll. Nach Angaben der Region Hannover hat sich das On-Demand-Angebot sprinti in den vergangenen Monaten dynamisch weiterentwickelt.
Die medizinische Versorgung im Osten der Region Hannover bleibt ein dringendes Thema. Am 11. Februar wurde im Gesundheitsausschuss der Region erneut über die Notfallversorgung in Lehrte diskutiert. Die Gruppe CDU/FDP hatte beantragt, die chirurgische Notfallversorgung in Lehrte auf eine 24/7-Versorgung auszuweiten – doch die Mehrheitsfraktionen von SPD und Grünen lehnten den Antrag ab.
„Unfälle und Notfälle passieren rund um die Uhr. Wer am Wochenende oder nachts dringend medizinische Hilfe benötigt, darf nicht auf überfüllte Notaufnahmen in weit entfernten Krankenhäusern angewiesen sein“, betont Schlossarek. „Wir fordern daher eine echte Alternative: eine durchgehende chirurgische Notfallversorgung in Lehrte – sieben Tage die Woche, 24 Stunden am Tag.“