„Wenn wir einen Sanierungsstau von einer Milliarde Euro an unseren Schulen haben und gleichzeitig Milliarden für die Zukunft der Gesundheitsversorgung benötigen, reicht es nicht aus, regelmäßig auf Bund und Land zu verweisen. Die Region muss ihre Strukturen überprüfen, Doppelstrukturen abbauen und konsequent eigene Einspar- und Effizienzpotenziale ausschöpfen.“
„Die Regionsverwaltung versucht offenbar, den gesetzlichen Anspruch auf dem Papier zu erfüllen, obwohl sie selbst einräumt, dass die Voraussetzungen vor Ort gar nicht vorhanden sind. Das ist keine verantwortungsvolle Bildungspolitik, sondern reine Symbolpolitik zulasten von Kindern mit Förderbedarf und ihren Familien“, urteilt Schlossarek.
Die CDU-Regionsfraktion sieht sich durch das aktuelle Genehmigungsschreiben des Niedersäch-sischen Innenministeriums zum Haushalt 2026 in ihrer Kritik an der Finanzpolitik der Regionsver-waltung klar bestätigt. Zwar wurde die Haushaltssatzung formal genehmigt, doch die inhaltlichen Hinweise aus Hannover sind deutlich: Die finanzielle Lage der Region ist hochgradig angespannt und entwickelt sich in eine gefährliche Richtung.