Die Region Hannover hat sich das Ziel gesetzt, bis 2035 klimaneutral zu werden und hierfür insbesondere den eigenen Gebäudebestand schrittweise zu sanieren und zu optimieren. Gleichzeitig steigen seit Jahren die Energiekosten spürbar und belasten auch die Budgets der berufsbildenden Schulen erheblich. Daneben treten immer wieder Probleme mit Schimmelbefall an unseren Schulen auf. Fenster sind teilweise noch einfachverglast, Heizungen fallen regelmäßig aus oder laufen im Sommer durch...
„Wir sehen hier die Quittung für jahrelanges Zögern: marode Gebäude, steigende Kosten und verfehlte Klimaziele“, bewertet der Fraktionsvorsitzende die Datenlage. „Das ist weder ökologisch noch wirtschaftlich verantwortbar.“
Viele ältere Schulgebäude sind energetisch sanierungsbedürftig, was nicht nur hohe Heizkosten verursacht, sondern auch den CO₂-Ausstoß unnötig erhöht. Gleichzeitig werden extreme Wetterlagen wie Hitzeperioden und Kältephasen häufiger. Dies hat direkte Auswirkungen auf die Gesundheit, Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden von Schülerinnen, Schülern sowie Lehrkräften.
Wissen wollten wir, welche Maßnahmen zum Einsparen von Energie bereits umgesetzt werden, welche weiteren Maßnahmen ggf. zu welchen Kosten geplant sind und wie diese Maßnahmen eingehalten werden.
Die aktuelle Medienbereichterstattung zum Thema Gaspreise und Verbrauch sorgt in der Bevölkerung für Unsicherheit. Wie es um die Versorgung in der Region Hannover steht und welche Maßnahmen im Rahmen eines Notfallplans getroffen werden, haben wir nachgefragt.