Die CDU fordert daher ein konsequentes Maßnahmenpaket: wirksam kontrollierte Waffenverbotszonen im gesamten ÖPNV, eine deutlich stärkere Präsenz von Sicherheitskräften und Polizei – insbesondere abends und an Haltestellen –, den Ausbau der Videoüberwachung an zentralen Knotenpunkten sowie eine verbesserte Datenerhebung. Zudem müsse die Zusammenarbeit mit dem Land Niedersachsen und den Verkehrsunternehmen intensiviert werden, um schneller auf neue Gefahrenlagen reagieren zu können.
Die Gruppe CDU/FDP fordert erneut eine Waffenverbotszone für die gesamte ÜSTRA als präventive Maßnahme, um die Gefährdungslage zu reduzieren und das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste sowie des Fahrpersonals zu stärken.
Die Sicherheit im öffentlichen Personennahverkehr ist von zentraler Bedeutung, um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in den ÖPNV aufrechtzuerhalten und zu stärken. In den letzten Jahren gab es im ÖPNV der Region Hannover immer wieder Vorfälle von Gewalt und Bedrohungen, bei denen auch Waffen im Spiel waren.
„Wenn wir mehr Menschen für Bus und Bahn gewinnen wollen, ist ein spürbar höheres Sicherheitsgefühl im gesamten Nahverkehr unerlässlich. Die Einrichtung einer Waffenverbotszone ist dafür ein wichtiger Baustein und setzt eine klare Botschaft: Waffen haben im öffentlichen Nahverkehr nichts verloren! Unsere Fahrgäste sollen sich jederzeit und überall sicher fühlen. Bedauerlich ist, dass die rot-grüne Koalition unseren Antrag bereits in den Ausschüssen abgelehnt hat."