„Was wir bei der S-Bahn Hannover erleben, ist kein kurzfristiger Ausrutscher, sondern ein strukturelles Versagen von Betreiber und Regionsführung. Die Geduld der Fahrgäste ist aufgebracht. Seit Jahren verlieren die Menschen Vertrauen, während Züge ausfallen und Verantwortliche Ausreden liefern. Von Mobilitätswende zu sprechen, ist unglaubwürdig, solange weder der Regelbetrieb funktioniert noch der Ist-Zustand gehalten werden kann.“
Die jahrelange Verzögerung der P+R-Erweiterung am Bahnhof Ahlten steht exemplarisch für eine Verkehrspolitik, die ambitionierte Ziele formuliert, deren Umsetzung jedoch im Verwaltungsverfahren steckenbleibt. Wer den Umstieg auf den ÖPNV ernsthaft will, muss auch für funktionierende Park-and-Ride-Strukturen sorgen. Die Regionsverwaltung schuldet den Bürgerinnen und Bürgern endlich Klarheit, Verbindlichkeit und ein Ende des dauerhaften Vertröstens.
„Sieben Millionen verlorene Fahrgäste sind kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrelanger Fehlsteuerung und mangelnder Kontrolle. Deshalb sind jetzt klare vertragliche Konsequenzen bei anhaltender Nichterfüllung sowie echte Notfall- und Ersatzkonzepte statt improvisierter Ad-hoc-Lösungen erforderlich. Die Menschen in der Region brauchen keine Erklärungen, sondern eine verlässlich funktionierende S-Bahn“
„Trotz der zweifellos großen Anstrengungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Winterdienst muss unter besonderen Witterungsbedingungen gewährleistet sein, dass zumindest die allerwichtigsten außerörtlichen Radwege befahrbar bleiben. Radfahren ist längst keine reine Schönwetter-Angelegenheit mehr. Wo die Radinfrastruktur stimmt, wird sie ganzjährig genutzt. Deshalb ist es entscheidend, dass Straßen und Radwege zeitgleich geräumt werden."
Dem Planfeststellungsbeschluss der Region Hannover lagen fachliche Erwägungen zugrunde. Eine Beteiligung der Regionspolitik in den politischen Gremien der Region Hannover hat es niemals gegeben. Insofern konnten die politischen Einlassungen des Regionspräsidenten im Vorfeld des Landtagswahlkampfes einigermaßen überraschen, da es sich hier um einen reinen Verwaltungsvorgang handelte.
Die Verkehrspolitik in der Region und in der Landeshauptstadt braucht weniger Ideologie und mehr Vernunft! Hoffen wir mal, dass die politisch Verantwortlichen bei Rot-Grün die Menschen nicht länger hinter die Fichte führen und sie nicht weiter erziehen wollen.
Deutliche Kritik an der jährlichen Preiserhöhung im GVH-Tarifgebiet übt der verkehrspolitische Sprecher der Gruppe CDU/FDP in der Regionsversammlung Helmut Lübeck. Im kommenden Jahr werde kräftig an der Preisschraube gedreht.
Die Stadtbahnlinie 1, die zwischen Langenhagen, Hannover, Laatzen und Sarstedt verkehrt, wird von vielen Berufspendlern für den täglichen Arbeitsweg genutzt. Seit einigen Jahren besteht die Gefahr, dass der Streckenabschnitt im Landkreis Hildesheim stillgelegt wird, da zwischen der Region Hannover und dem Landkreis Hildesheim ungeklärte Finanzierungsfragen bestehen. Die Region Hannover will die Stadtbahn nach Sarstedt nicht länger allein finanzieren. Wenn keine Lösung gefunden wird, kann...
Plötzliche Einigkeit zwischen Regionspräsident Krach und Wissenschaftsminister Mohrs? Wo liegt die Ursache? Die Signale vom Land waren doch eindeutig - „mit uns nicht“.