„Was wir bei der S-Bahn Hannover erleben, ist kein kurzfristiger Ausrutscher, sondern ein strukturelles Versagen von Betreiber und Regionsführung. Die Geduld der Fahrgäste ist aufgebracht. Seit Jahren verlieren die Menschen Vertrauen, während Züge ausfallen und Verantwortliche Ausreden liefern. Von Mobilitätswende zu sprechen, ist unglaubwürdig, solange weder der Regelbetrieb funktioniert noch der Ist-Zustand gehalten werden kann.“
„Sieben Millionen verlorene Fahrgäste sind kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrelanger Fehlsteuerung und mangelnder Kontrolle. Deshalb sind jetzt klare vertragliche Konsequenzen bei anhaltender Nichterfüllung sowie echte Notfall- und Ersatzkonzepte statt improvisierter Ad-hoc-Lösungen erforderlich. Die Menschen in der Region brauchen keine Erklärungen, sondern eine verlässlich funktionierende S-Bahn“
"Dass gleich eine komplette Linie über Wochen ausfällt, ist nicht hinnehmbar. Seit der vollständigen Übernahme des S-Bahn-Betriebs durch Transdev im Jahr 2022 ist die Verlässlichkeit im Netz spürbar zurückgegangen. Die jetzige Situation ist ein neuer Tiefpunkt und offenbart ein Maß an Unprofessionalität, das Fahrgäste zu Recht fassungslos zurücklässt."
„Je länger sich der Prozess verzögert, umso teurer wird jede Variante. Darum müssen wir nun Klarheit schaffen und endlich wieder eine gemeinsame Lösung in den Vordergrund stellen. Zu lange schon wurde eine Planung nebeneinander statt miteinander betrieben. Das darf die Anbindung nicht weiter verzögern“
„Wer es mit der Verkehrswende ernst meint, darf sie nicht länger als reines Gegenmodell zum Auto begreifen. Wir brauchen attraktive Alternativen statt ideologischer Verbotspolitik“, erklärt Bernward Schlossarek, Vorsitzender der Gruppe CDU/FDP in der Regionsversammlung.
Die bevorstehende Preiserhöhung des Deutschland-Tickets von 49 Euro auf 58 Euro ab dem 1. Januar 2025 stellt die Region Hannover vor erhebliche finanzielle Herausforderungen. Die Region subventioniert das Deutschlandticket aktuell als Job- und Sozialticket erheblich, sodass Nutzerinnen und Nutzer lediglich 30,40 Euro im Monat bzw. 365 Euro im Jahr zahlen, anstatt der regulären 49 Euro bzw. 58 Euro. Um dieses Preisniveau trotz der Erhöhung zu halten, hat die rot-grüne Mehrheit im...
Dem Planfeststellungsbeschluss der Region Hannover lagen fachliche Erwägungen zugrunde. Eine Beteiligung der Regionspolitik in den politischen Gremien der Region Hannover hat es niemals gegeben. Insofern konnten die politischen Einlassungen des Regionspräsidenten im Vorfeld des Landtagswahlkampfes einigermaßen überraschen, da es sich hier um einen reinen Verwaltungsvorgang handelte.