Der Amokalarm hat am 29.08.2025 für zwei Stunden die Förderschule auf der Bult in Angst und Schrecken versetzt. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass es einen technischen Defekt gab, welcher die Warnanlage auslöste. Dazu haben wir einige Fragen im Hinblick auf die Zukunft und den Umgang damit.
Die Sicherheit im öffentlichen Personennahverkehr ist von zentraler Bedeutung, um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in den ÖPNV aufrechtzuerhalten und zu stärken. In den letzten Jahren gab es im ÖPNV der Region Hannover immer wieder Vorfälle von Gewalt und Bedrohungen, bei denen auch Waffen im Spiel waren.
Eine automatisierte Lautsprecherdurchsage forderte Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte mehrfach auf, die Klassenräume abzuschließen und zu verbarrikadieren. Schwer bewaffnete Polizeikräfte rückten daraufhin mit einem Großaufgebot an. Erst nach rund zwei Stunden stellte sich heraus, dass ein technischer Defekt der Warnanlage den Alarm ausgelöst hatte. Der Vorfall führte zu erheblichen psychischen Belastungen bei den Kindern, Eltern und Lehrkräften.
„Wenn wir mehr Menschen für Bus und Bahn gewinnen wollen, ist ein spürbar höheres Sicherheitsgefühl im gesamten Nahverkehr unerlässlich. Die Einrichtung einer Waffenverbotszone ist dafür ein wichtiger Baustein und setzt eine klare Botschaft: Waffen haben im öffentlichen Nahverkehr nichts verloren! Unsere Fahrgäste sollen sich jederzeit und überall sicher fühlen. Bedauerlich ist, dass die rot-grüne Koalition unseren Antrag bereits in den Ausschüssen abgelehnt hat."
„Auch, wenn dieser Sommer nicht ganz so heiß war wie die letzten, so reicht es nicht, auf Neubauten in ferner Zukunft zu verweisen. Wir brauchen jetzt praktikable Lösungen für die bestehenden Gebäude“, betont Gruppenvorsitzender Schlossarek. „Die Region Hannover darf beim Schutz von Patienten und Personal nicht länger planlos agieren.“
Zur Entlastung des öffentlichen Raumes werden aktuell vor allem Themen wie Einrichtung eines Konsumraums für Crack-Konsumierende - perspektivisch mit erweitertem Konzept zu Tagesstruktur und Tagesschlafplätzen -, Substitution bei Crack-Konsum, psychosoziale Betreuung, Versorgung nicht versicherter Konsumierender, Drug-Checking, etc. diskutiert.
"Wir müssen das Thema Bevölkerungsschutz endlich wieder zur Priorität machen und dürfen beim Sirenenausbau keine Zeit verlieren!"
Um Schwung in die Sache zu bringen, beantragte die Gruppe CDU/FDP deshalb in den Haushaltsberatungen 2023 die Auflage eines regionseigenen Sirenenförderprogramms mit dreijähriger Laufzeit und einem Fördervolumen von einer Million Euro pro Jahr. Die rot-grüne Mehrheit lehnte diesen Antrag allerdings im Dezember 2023 ab.