Wenn Schülerinnen/Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf weder in Regelschulen noch in Förderschulen beschult werden, ist das ein Hinweis auf strukturelle Probleme im System. Dies kann auf eine mangelnde Ausstattung der Regelschulen, fehlende personelle Ressourcen oder eine unzureichende Förderung in Förderschulen zurückzuführen sein. Im Bereich der Region Hannover sind die Förderschulen sind überfüllt, Wartelisten bestehen, und adäquate Alternativen fehlen.
„Unsere Schülerinnen und Schüler haben ein Recht auf zeitgemäße Schulgebäude und eine angemessene Förderung. Die ständigen Verzögerungen gefährden die Bildungsqualität und senden ein verheerendes Signal für die Zukunft unserer Region Hannover. Schlussendlich werden wir die Verwaltung daran messen, wie viele der 150 Projekte bis zum Ende der aktuellen Wahlperiode tatsächlich umgesetzt wurden. Die Regionsspitze muss endlich ins Machen kommen!“ fordert Schlossarek.
Am 27. Mai 2020 wurde der Antrag eingebracht und am 07. Juli 2020 beschlossen, dass die Verwaltung den Auftrag erhält, eine Machbarkeitsstudie zur baulichen Erweiterung der Calenberger Schule in Pattensen zu erstellen; eine Übergangslösung gibt es. Wir wollten u.a. wissen, wie der aktuelle Sachstand für das Erweiterungsbauvorhaben der Calenberger Schule lautet und wie die aktuellen Planungen aussehen. Die Antwort der Regionsverwaltung können Sie hier lesen.
Um sich über die räumlichen Gegebenheiten der Förderschule mit dem Schwerpunkt Sprache, die im Sehnder Ortsteil Ilten beheimatet ist, zu informieren, haben sich die Schulpolitiker der CDU-Regionsfraktion mit Vertretern der Regionsverwaltung aus dem Fachbereich Schulen und der Schulleitung kurzfristig getroffen.