„Es gehört zur politischen Fairness, Entscheidungen auch im Nachhinein klar zu benennen und nicht im Sinne einer vermeintlichen Harmonie umzuschreiben“, erklärt der Vorsitzende der CDU-Regionsfraktion. „Es wird Zeit“, betont Schlossarek, „dass die Region Hannover wieder einen Regionspräsidenten erhält, der die Leistung verdienter Dezernentinnen und Dezernenten nicht im Rückblick relativiert.“
In zahlreichen Kommunen – auch außerhalb Niedersachsens – häufen sich Beispiele, bei denen bewusst auf öffentliche Fördermittel verzichtet wurde, um Projekte schneller, kostengünstiger und bürgernäher umzusetzen. So hat beispielsweise die Gemeinde Traitsching (Bayern) kürzlich durch den Verzicht auf Fördermittel sowohl eine Freibadsanierung als auch einen Kitabau deutlich zügiger und günstiger realisieren können.
Der in der Regionsversammlung am 23.09.2025 eingebrachte Haushaltsplan der Region Hannover für das Jahr 2026 weist bei einem Gesamtvolumen von 3,1 Milliarden Euro ein Defizit von 175 Millionen Euro auf, das bis 2029 auf rund 312 Millionen Euro anwachsen soll. Bereits für das Jahr 2025 wird ein Defizit von 124 Millionen Euro erwartet.
Die jüngsten Schlagzeilen über erneute Missstände bei den Gelsendiensten sorgen für große Besorgnis in der CDU/FDP-Gruppe der Regionsversammlung. Die Gelsendienste, der kommunale Entsorger der Stadt Gelsenkirchen, stehen wiederholt im Zentrum öffentlicher Kritik – und das kurz vor dem geplanten Wechsel einer leitenden Führungskraft aus dem Unternehmen zum Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha). Mit Julia Fürst soll eine derzeitige Abteilungsleiterin der Gelsendienste...
„Diese Entscheidung ist ein Schlag ins Gesicht all jener, die auf Sacharbeit und Kontinuität in der Verwaltung setzen“, erklärt Bernward Schlossarek, Fraktionsvorsitzende der CDU in der Regionsversammlung. „Christine Karasch hat über Jahre hinweg mit Engagement, Fachkompetenz und Integrität gearbeitet. Sie genießt großes Vertrauen innerhalb der Verwaltung und in der Öffentlichkeit. Es ist völlig unverständlich, warum der Regionspräsident und Rot-Grün dieses erfolgreiche Wirken beenden wollen.“
Das Gesetz zur ganztägigen Förderung von Kindern im Grundschulalter stellt die Region Hannover vor große Herausforderungen in Sachen Personal- und Raumkapazitäten. Wir wollten wissen, wie gut sich die Region Hannover vorbereitet.