„Die Regionsverwaltung versucht offenbar, den gesetzlichen Anspruch auf dem Papier zu erfüllen, obwohl sie selbst einräumt, dass die Voraussetzungen vor Ort gar nicht vorhanden sind. Das ist keine verantwortungsvolle Bildungspolitik, sondern reine Symbolpolitik zulasten von Kindern mit Förderbedarf und ihren Familien“, urteilt Schlossarek.
Der tatsächliche Umsetzungsstand und die Vorbereitung der Einrichtungen in der Region Hannover sind dabei von großem Interesse, um sicherzustellen, dass die gesetzlichen Vorgaben fristgerecht und bedarfsgerecht erfüllt werden können. Insofern muss die Region die räumlichen und sächlichen Voraussetzungen für die Ganztagsangebote realisieren. Daher frage ich die Regionsverwaltung, wie sich der aktuelle Sachstand für die Umsetzung des Rechtsanspruchs an den zehn Förderschulen GE.
Trotz einer Schadensmeldung durch die Schulleitung bereits im Sommer 2024 kam es erneut zu Wassereinbrüchen und massiver Durchfeuchtung von Decke und Böden, was letztlich zur Sperrung der gesamten Turnhalle führte. Lehrkräfte und Hausmeister mussten zeitweise mit Eimern und Wischern gegen das eindringende Wasser vorgehen – ein unhaltbarer Zustand an einer Schule, deren Träger die Region ist. Die Folgen betreffen nicht nur den schulischen Sportunterricht, sondern auch den Vereinssport.
Eine automatisierte Lautsprecherdurchsage forderte Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte mehrfach auf, die Klassenräume abzuschließen und zu verbarrikadieren. Schwer bewaffnete Polizeikräfte rückten daraufhin mit einem Großaufgebot an. Erst nach rund zwei Stunden stellte sich heraus, dass ein technischer Defekt der Warnanlage den Alarm ausgelöst hatte. Der Vorfall führte zu erheblichen psychischen Belastungen bei den Kindern, Eltern und Lehrkräften.
Die CDU-Regionsfraktion zeigt sich angesichts der aktuellen Antworten der Regionsverwaltung zum Umsetzungsstand des Ganztagsförderungsgesetzes (GaFöG) an der Förderschule „Zum Großen Freien“ in Ilten erschüttert. Trotz eines seit 2018 bestehenden politischen Auftrags der Regionsversammlung und klarer bundesgesetzlicher Vorgaben ab 1. August 2026 hat die Regionsverwaltung kaum Fortschritte erzielt – weder beim Ganztagsschulkonzept noch bei den räumlichen Voraussetzungen oder beim...
Wenn Schülerinnen/Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf weder in Regelschulen noch in Förderschulen beschult werden, ist das ein Hinweis auf strukturelle Probleme im System. Dies kann auf eine mangelnde Ausstattung der Regelschulen, fehlende personelle Ressourcen oder eine unzureichende Förderung in Förderschulen zurückzuführen sein. Im Bereich der Region Hannover sind die Förderschulen sind überfüllt, Wartelisten bestehen, und adäquate Alternativen fehlen.
Die Gruppe CDU/FDP in der Regionsversammlung übt Kritik an der erneut drohenden Bauverzögerung beim Neubau der Förderschule Gutzmannschule in Lagenhagen. Anlässlich des jüngsten Einwände der Anwohner kritisiert der schulpolitische Sprecher, Bernward Schlossarek, den Stillstand beim Bauprozess. „Es ist nicht mehr nachvollziehbar, warum dieses wichtige Schulbauprojekt seit acht Jahren auf der Stelle tritt. Eine zusätzliche Verzögerung durch langwierige Prüfungen ist nicht...