Die Region Hannover hat sich das Ziel gesetzt, bis 2035 klimaneutral zu werden und hierfür insbesondere den eigenen Gebäudebestand schrittweise zu sanieren und zu optimieren. Gleichzeitig steigen seit Jahren die Energiekosten spürbar und belasten auch die Budgets der berufsbildenden Schulen erheblich. Daneben treten immer wieder Probleme mit Schimmelbefall an unseren Schulen auf. Fenster sind teilweise noch einfachverglast, Heizungen fallen regelmäßig aus oder laufen im Sommer durch...
Die massiven Verzögerungen gefährden sowohl den Unterrichtsbetrieb als auch die Ausbildungssicherheit der rund 2.000 Schülerinnen und Schüler. Zudem bestehen erhebliche Abweichungen zwischen den ursprünglich genannten Kosten und Zeitplänen und den inzwischen kommunizierten Erwartungen. Eine transparente Darstellung des aktuellen Sachstands und der weiteren Planung ist daher zwingend notwendig, um die Öffentlichkeit, die Schulgemeinschaft und die politischen Gremien angemessen zu informieren.
Ich selbst war in dieser Zeit als Besucher in einem Krankenhaus der Klinikum Region Hannover GmbH (KRH). Dabei musste festgestellt werden, dass weder die Zufahrten zum Klinikgelände noch der Parkraum in einem verkehrssicheren Zustand waren. Schnee und Eis waren teilweise nicht oder nur unzureichend geräumt, was insbesondere für Patientinnen und Patienten, Besucherinnen und Besucher sowie Mitarbeitende eine erhebliche Gefährdung darstellte.
Da das Gebäude entgegen der damaligen Planung bis heute nicht fertiggestellt ist und keine öffentlich zugänglichen Informationen über die Ursachen der Verzögerung vorliegen, besteht ein berechtigtes Interesse an Transparenz über den aktuellen Baufortschritt.
Viele ältere Schulgebäude sind energetisch sanierungsbedürftig, was nicht nur hohe Heizkosten verursacht, sondern auch den CO₂-Ausstoß unnötig erhöht. Gleichzeitig werden extreme Wetterlagen wie Hitzeperioden und Kältephasen häufiger. Dies hat direkte Auswirkungen auf die Gesundheit, Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden von Schülerinnen, Schülern sowie Lehrkräften.
„Seit Jahren warnen Schulleitungen, Eltern und Verbände vor der Überlastung des regionseigenen Schulsystems – doch die rot-grün geführte Regionsverwaltung hat weggesehen, ausgesessen und nichts getan. Die jetzt entstandene Situation ist keine Überraschung, sondern das Resultat systematischer Untätigkeit“
„Es kann nicht sein, dass so einfache Baumaßnahmen, wie die Erstellung einer Turnhalle für den Schulsport, mehr als ein Jahrzehnt bis zur Fertigstellung brauchen. Damit spielt die Region in Punkto Bauverzögerung in einer Liga mit den großen Bauprojekten der Republik“
Lesen Sie hier die beantwortete Anfrage der Regionsverwaltung, wie von dortiger Seite die massiven zeitlichen Verzögerungen bei dem Bauprojekt der Turnhalle zustande kommen konnten.