„Die aktuelle Empörung von Verkehrsdezernent Franz und der erhobene Zeigefinger gegenüber Transdev reichen nicht aus. Die Probleme bei der S-Bahn Hannover kommen nicht überraschend, sondern sind das Ergebnis jahrelanger Fehlentscheidungen und mangelnder Konsequenz seitens der Regionsverwaltung. Wer jetzt öffentlich Empörung äußert, muss sich fragen lassen, warum er nicht längst gehandelt hat.“
Die CDU fordert daher ein konsequentes Maßnahmenpaket: wirksam kontrollierte Waffenverbotszonen im gesamten ÖPNV, eine deutlich stärkere Präsenz von Sicherheitskräften und Polizei – insbesondere abends und an Haltestellen –, den Ausbau der Videoüberwachung an zentralen Knotenpunkten sowie eine verbesserte Datenerhebung. Zudem müsse die Zusammenarbeit mit dem Land Niedersachsen und den Verkehrsunternehmen intensiviert werden, um schneller auf neue Gefahrenlagen reagieren zu können.
„Was wir bei der S-Bahn Hannover erleben, ist kein kurzfristiger Ausrutscher, sondern ein strukturelles Versagen von Betreiber und Regionsführung. Die Geduld der Fahrgäste ist aufgebracht. Seit Jahren verlieren die Menschen Vertrauen, während Züge ausfallen und Verantwortliche Ausreden liefern. Von Mobilitätswende zu sprechen, ist unglaubwürdig, solange weder der Regelbetrieb funktioniert noch der Ist-Zustand gehalten werden kann.“
Die jahrelange Verzögerung der P+R-Erweiterung am Bahnhof Ahlten steht exemplarisch für eine Verkehrspolitik, die ambitionierte Ziele formuliert, deren Umsetzung jedoch im Verwaltungsverfahren steckenbleibt. Wer den Umstieg auf den ÖPNV ernsthaft will, muss auch für funktionierende Park-and-Ride-Strukturen sorgen. Die Regionsverwaltung schuldet den Bürgerinnen und Bürgern endlich Klarheit, Verbindlichkeit und ein Ende des dauerhaften Vertröstens.
„Sieben Millionen verlorene Fahrgäste sind kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrelanger Fehlsteuerung und mangelnder Kontrolle. Deshalb sind jetzt klare vertragliche Konsequenzen bei anhaltender Nichterfüllung sowie echte Notfall- und Ersatzkonzepte statt improvisierter Ad-hoc-Lösungen erforderlich. Die Menschen in der Region brauchen keine Erklärungen, sondern eine verlässlich funktionierende S-Bahn“
"Dass gleich eine komplette Linie über Wochen ausfällt, ist nicht hinnehmbar. Seit der vollständigen Übernahme des S-Bahn-Betriebs durch Transdev im Jahr 2022 ist die Verlässlichkeit im Netz spürbar zurückgegangen. Die jetzige Situation ist ein neuer Tiefpunkt und offenbart ein Maß an Unprofessionalität, das Fahrgäste zu Recht fassungslos zurücklässt."
Der Berichterstattung der HAZ vom 06.11.2025 unter der Überschrift „Neuer Stadtbahn-Tunnel für 700 Millionen Euro? - Die Region plant Erweiterung des Netzes in Richtung Bismarckbahnhof und Kronsberg – Zeitplan, Kostenschätzung und Linienführung im Überblick“ war zu entnehmen, dass das geplante Tunnelprojekt unter der Sallstraße auf äußerst unsicheren Grundlagen steht.
Leistungsfähiger Nahverkehr darf sich nicht nur auf die Landeshauptstadt beschränken, auch der ländliche Raum hat ein Recht auf moderne und verlässliche Mobilität. Wenn wir den Menschen dort eine echte Alternative zum Auto bieten wollen, dürfen wir diesen Erfolg nicht nur verwalten, sondern müssen ihn ausbauen.
„Wenn wir mehr Menschen für Bus und Bahn gewinnen wollen, ist ein spürbar höheres Sicherheitsgefühl im gesamten Nahverkehr unerlässlich. Die Einrichtung einer Waffenverbotszone ist dafür ein wichtiger Baustein und setzt eine klare Botschaft: Waffen haben im öffentlichen Nahverkehr nichts verloren! Unsere Fahrgäste sollen sich jederzeit und überall sicher fühlen. Bedauerlich ist, dass die rot-grüne Koalition unseren Antrag bereits in den Ausschüssen abgelehnt hat."
Der Berichterstattung in der Presse ist zu entnehmen, dass das On-Demand-Angebot sprinti in der Region Hannover stark nachgefragt ist und die Flotte aufgrund von Engpässen weiter aufgestockt werden soll. Nach Angaben der Region Hannover hat sich das On-Demand-Angebot sprinti in den vergangenen Monaten dynamisch weiterentwickelt.