Ausbau Eisenbahnknoten Hannover

Sehr geehrter Herr Regionspräsident! 

Die Bundesrepublik Deutschland stellt derzeit sehr hohe Finanzmittel für die Planung und den Ausbau des Eisenbahnknotens Hannover bereit. Die Nadelöhrfunktion des Hauptbahnhofes Hannover soll u.a. durch den Bau der zusätzlichen Gleise 15 und 16 sowie den Bau eines neuen Bahnsteiges aufgelöst werden.

Um die Attraktivität des schienengebundenen Personennahverkehrs in Richtung von und nach Burgdorf und Celle zu erhöhen (S 61), ist eine dritte Verbindung in der Stunde nach Auffassung der Stadt Burgdorf sowie der Verkehrspolitiker/innen mehrerer Fraktionen die Voraussetzung.

Ich frage die Verwaltung:

1. Inwieweit ist es nach dem Stand der derzeitigen Planungen und der abgegebenen Stellungnahme der Regionsverwaltung möglich, dass nach dem erfolgten Ausbau des Eisenbahnknotens Hannover drei statt zwei S-Bahnen in der Stunde auf der Strecke von und nach Hannover – Burgdorf – Celle fahren können?

2. Ist die Regionsverwaltung der Auffassung, dass in Zukunft auf der o.g. Strecke die Personenbeförderungskapazitäten durch eine dritte S-Bahn-Verbindung ( 20 Minutentakt) in der Stunde erhöht werden müssen? Oder vertritt die Regionsverwaltung in ihrer Stellungnahme die Auffassung, dass es keiner weiteren Personenbeförderungskapazitäten auf dieser Strecke zukünftig bedarf, da die Bahnhöfe Aligse, Otze und Ehlershausen für den Halt von 3-Wagon-Bahnen verlängert werden?

3. Wie lautet konkret die im derzeitigen Verfahren von der Regionsverwaltung abgegebene Stellungnahme?

 

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Brandt

Regionsabgeordneter

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Beantwortung der Anfrage zum Ausbau Eisenbahnknoten Hannover
Anfrage 4305 (IV) AaA Ausbau Eisenbahnkn
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