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Unterstützung der Frauenhäuser bei der Wohnraumsuche

Antrag

Die Verwaltung wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit der KSG und weiteren gemeinnützigen Wohneigentumsgesellschaften in der Region Hannover ein Konzept zu entwickeln, welches zum Ziel hat, beim Freiwerden von geeignetem Wohnraum vor Weitervermietung zunächst eine Abfrage bei den Trägern der Frauenhäuser in der Region Hannover zu tätigen und bei akutem Bedarf das Objekt den Betroffenen anzubieten.

 

Notwendige Mittel für die Erstellung eines solchen Konzeptes sind im Haushalt bereitzustellen.

Begründung

Die Verwaltung stellt in der IDs 2122(V) fest, dass die Platzanzahl in den Frauenhäusern der Region Hannover derzeit den Bedarf deckt und empfiehlt daher folgendes: „Vordringlich sollte jedoch weiterhin die Akquise von Wohnraum sein, damit die Frauen, sobald sich die akute Gewaltsituation entspannt, in eine eigene Wohnung umziehen können. Das würde den Frauen eine zeitnahe Rückkehr in ein eigenverantwortliches und selbstbestimmtes Leben ermöglichen und in den Frauenhäusern Aufnahmekapazitäten für weitere Neuaufnahmen schaffen, ohne die Gesamtzahl der Plätze zu erhöhen.“

 

Die Gruppe CDU/FDP erachtet es als sinnvolle Maßnahme, hier bei der Vermittlung von Wohnraum einzugreifen, um die Arbeit in den Frauenhäusern zu unterstützen. Hierfür soll in Zusammenarbeit mit der KSG und weiteren gemeinnützigen Wohneigentumsgesellschaften ein Konzept entwickelt werden, welches zum Ziel hat, beim Freiwerden von geeignetem Wohnraum vor Weitervermietung zunächst eine Abfrage bei den Trägern der Frauenhäuser in der Region Hannover zu tätigen und bei akutem Bedarf das Objekt den Betroffenen anzubieten.

Dies soll dazu dienen, die Kapazitäten der Frauenhäuser und Übergangswohnungen fortlaufend zu entlasten.

 

Die Abfrage soll dabei möglichst formlos und bürokratiearm erfolgen.