Mo

31

Okt

2011

Aufklärung im Fall SOS Konzepte e. V.

Die Aktivitäten des als gemeinnützig anerkannten Vereins "SOS Konzepte e.V " müssen unter die Lupe genommen werden“, fordert die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Region Hannover, Michaela Michalowitz. Sie reagiert damit auf die Beiträge in Funk und Fernsehen, in denen ehemalige Mitarbeiter die Anschuldigung erheben, dass es bei der Arbeit des Vereins nur darum gehe, an die Beratungsscheine für das Amtsgericht zu kommen, um damit Kasse zu machen.

„Diese Aussagen der ehemaligen Mitarbeiter von SOS Konzepte e.V. machen in dreifacher Hinsicht betroffen“, so Michalowitz. Zum einen werden auf Seiten der Hilfesuchenden Hoffnungen geweckt, die offenbar nicht erfüllt werden. Zum Anderen werden die Mitarbeiter in dem Glauben gelassen zu helfen und sind doch nur Mittel zum Zweck. Und zu guter Letzt zahlen die Steuerzahler die Zeche. Darum muss aufgedeckt werden, ob es dort zu Sozialbetrug gekommen ist. Falsch ist auch, so Michalowitz, dass auf den Internetseiten des Vereins im Bereich der Schuldnerberatung darauf hingewiesen wird, selbstverständlich auch mit der Region Hannover zu kooperieren. Richtig ist, dass es seitens der Region Hannover Kooperationsvereinbarungen mit Schuldnerberatungsstellen gibt. Der Verein Schuldner-Doc 24, der für SOS Konzepte e.V. im Bereich der Schuldnerberatung agiert, gehört jedoch nicht zu diesen Kooperationspartnern.

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