Fr

14

Okt

2011

Beim Klinikum ist noch viel zu tun!

CDU: Beim Klinikum ist noch viel zu tun!

 

 

Die CDU-Fraktion in der Regionsversammlung warnt vor zu viel Selbstgefälligkeit bei der Beurteilung des Jahresabschlusses 2010 der Regionskliniken. „Die Klinikum-GmbH verdient noch immer nicht die anfallenden Kosten, das ausgeglichene Ergebnis ergibt sich nur durch Sondereffekte in der Bilanz“, so das Aufsichtsratsmitglied Prof. Wolfgang Greiner. Sehr erfreulich sei allerdings der erhebliche Ergebnisbeitrag der Tochtergesellschaft Psychiatrie Wunstorf. Der Kauf dieser Klinik vom Land Niedersachsens habe sich ausgezahlt und sei bislang eine Erfolgsgeschichte gewesen.

Darüber dürfe man aber die ungelösten Probleme im Kernunternehmen nicht vergessen. Der Bau des neuen Klinikums im Zentrum Hannovers berge große Chancen, aber auch betriebswirtschaftliche Risiken durch die hohe Zins- und Tilgungslast sowie den Abschreibungsbedarf des neuen Gebäudes. „Hier bedarf es innovativer Ideen, wie die Vorteile der neuen Räume am besten umgesetzt werden können, um die Qualität der Versorgung zu optimieren und gleichzeitig die Kosten im Griff zu behalten“, meint Eberhard Wicke, CDU-Fraktionsvorsitzender. Ungeduldig ist auch Gabriela Kohlenberg, Landtagsabgeordnete und Aufsichtsratsmitglied der Kliniken: „Die bislang vorgelegten Konzepte einer besseren Integration der Kliniken im Umland und Stadtgebiet von Hannover können nur der Anfang sein.“ Die Umlandkrankenhäuser verwiesen nach Einschätzung der CDU zu Recht auf ihre eigene Leistungsfähigkeit und sollten weiter durch Kooperation in ihrer Eigenständigkeit gestärkt werden.

 

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