Mi

10

Aug

2011

Abfallentsorgungsgesellschaft misst mit zweierlei Maß!

„Durch die Einführung der O-Tonne und der damit verbundenen Möglichkeit der Entsorgung von Altkleidern wird gemeinnützigen Organisationen wie dem DRK ein wichtiges Geschäftsfeld genommen. Das Stadtgebiet Hannover wird zum „Biotop“ für das alleinige Geschäftsmodell eines SPD-Ratsherrn erklärt“, stellt der Vorsitzende der CDU-Regionsfraktion, Eberhard Wicke, fest. Erfreulicherweise hat das Verwaltungsgericht dieses rechtswidrige Vorgehen in der Landeshauptstadt Hannover gestoppt.

Die CDU-Regionsfraktion hält es für inakzeptabel, dass ein kommunales Unternehmen wie aha mittels O-Tonne im Umland das neue Geschäftsfeld „Altkleidersammlung“ ohne Beteiligung der Regionsorgane eröffnet, nur um durch die Hintertür die Tonnenabfuhr flächendeckend einzuführen. Ein Nachweis, dass sich der Aufwand für die Altkleidersammlung für die Gesellschaft rentiert, wurde bislang nicht erbracht.

 

Das DRK nutzt seit Jahren die Altkleidersammlung, um gebrauchsfähige Textilien aus den Kleiderkammern Bedürftigen zur Verfügung zu stellen. Der Rest wird problemlos von privaten Entsorgern beseitigt. Das bewährte System wird durch das Vorgehen von aha unterlaufen.

 

Im Umkehrschluss wehrt sich die Abfallentsorgungsgesellschaft, der Forderung der CDU-Regionsfraktion nach einem Modellprojekt mit der O-Tonne für die Landeshauptstadt Hannover nachzukommen.

 

„Mittlerweile drängt sich der Verdacht auf, dass aha bewusst mit zweierlei Maß misst, um die Vergabepraktiken bei der Altkleidersammlung in der Landeshauptstadt nicht zu stören“.

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