Fr

10

Jun

2011

aha verschenkt Millionen

„Millionen Euro werden vom Abfallbetrieb aha durch eine falsche Abfallstrategie verschenkt.“ Dies erklärte Eberhard Wicke, Vorsitzender der CDU-Fraktion Region Hannover. Seit Jahren fordert die CDU von aha ein Konzept zur Abfallvermeidung für das Gebiet der Landeshauptstadt Hannover. Dies werde ständig von der rot-grünen Mehrheitsfraktion und der Regionsverwaltung abgelehnt. Stattdessen werde im Umland laufend am bewährten Sammelsystem herumexperimentiert, obwohl dort im Gegensatz zur Landeshauptstadt der Abfall besser getrennt wird.

Als Skandal bezeichnete Wicke die Auskunft von aha, dass für das Pilotprojekt „O-Tonne“ im Umland sogenannte „Abrufkräfte“ beschäftigt würden, obwohl ein Personalüberhang vorhanden zu sein scheint. In einer Anfrage will die CDU-Fraktion Region Hannover jetzt Auskunft über die „Abrufkräfte“ erhalten. „Es kann ja wohl nicht sein, dass eine öffentliche Gesellschaft über genügend Personal verfüge und dann noch „Abrufkräfte“ beschäftige“.

 

Heftige Vorwürfe erhebt Wicke gegen die Informationspolitik von aha. Den Menschen werden ständig „Erfolge“ vorgegaukelt, dabei wird den Bürgern und den Politikern der Einblick in die geschäftliche Entwicklung versagt. „Wenn schon nicht die Politiker, so haben zumindest die Bürger ein Anrecht auf Gebührentransparenz.“

 

Wicke erinnert an die „Kalte Rotte“: Dort musste die Verwaltung nach Jahren zugeben, dass hier ein teures und technisch anfälliges System auf Kosten der Gebührenzahler betrieben wurde.

 

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